Fast 20.000 begeisterte und friedliche Fans verfolgten heute das Ost-Derby zwischen Hansa Rostock und Carl Zeiss Jena in der DKB-Arena. In der Halbzeitpause bildeten sie die passende Kulisse für die Würdigung eines Projekte, das sich gegen Gewalt im Sport richtet.
„Sternenfahrt nach Schwerin: Schwerin setzt Zeichen gegen Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ lautet das Motto. Mit einer Toleranzmeile im Schweriner Sportpark möchte der SSC Breitensport am 15. Mai ein Zeichen gegen Gewalt und Menschenfeindlichkeit setzen.
Spiel, Spaß, Aufklärung und Information sollen an diesem Tag für ein buntes sportliches Programm in der Landeshauptstadt sorgen. Ein Fußballspiel zwischen deutschen und ausländischen Mitbürgern ist ebenso geplant wie Autogrammstunden mit Spielern des FC Hansa Rostock und des SV Werder Bremen.
„Wenn man sich mal umschaut“, beschreibt Initiatorin Heike Schmidt ihre Motivation, „wird die Hemmschwelle zur Gewalt immer geringer.“ Als Mutter und sozial denkender Mensch fühle sie sich verpflichtet, etwas dagegen zu tun.

Als „wichtigen Beitrag zum Aufbau einer toleranten Gesellschaft“ lobte die Ministerin heute in Rostock die Aktion des Sportclubs Breitensport Schwerin.
Der DFB fördert das Projekt im Rahmen seiner Kampagne „Kinderträume 2011“. Anlässlich der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft ins Leben gerufen, unterstützt die Kampagne soziale Einrichtungen, die sich um das Wohl von Kindern und Jugendlichen kümmern, ideell und finanziell.