
Den Anfang machten EDriver 69, die zum ersten Mal beim Electrocution Festival auftraten. Musik machen die drei Wahlberliner allerdings schon seit 15 Jahren. Ihren Stil beschreiben sie als „EBM mit ein bisschen mehr Groove. Nicht einfach nur Four to the Floor.“ Auf die Frage, was man von ihrem Auftritt an diesem Abend erwarten könne, antworteten sie nur: „Wir wollen heute einfach mal die Sau raus lassen. Einfach Spaß haben.“ Eine Vorgabe, die offensichtlich aufging, da das Publikum von Anfang an gut mitging.
Nach einer kurzen Umbaupause betraten anschließend „Prager Handgriff“ die Bühne, ein Projekt, das bereits seit Anfang der 90er Jahre existiert und in diesem Jahr ein neues Album herausbringt. Mit ihrem ersten Song legten sie die Marschroute für den weiteren Abend fest und erklärten das M.A.U. zur Elektrorepublik.
Mit den Schweden von Container 90 wurde es anschließend etwas punkiger. Die Band, die von Projekten wie der Deutsch Amerikanischen Freundschaft beeinflusst ist, vereint den EBM Stil mit Elementen aus Punk und Hardcore „Die Punk Attitüde ist sehr wichtig für uns“, betonten sie.

Wer dann noch nicht müde war, der konnte bei der anschließenden Party mit DJ Drill und Matze noch bis in die Morgenstunden weiterfeiern.