
Am 5. Juni 2000 verstarb Kleinti unerwartet an einem Herzinfarkt. Nachdem Widmann diesen großen Verlust einigermaßen verkraftet hatte, begann er wieder zu schreiben.
Seine Karriere als Solokünstler begann, denn als Joint Venture hätte er niemals alleine weiter machen können, geschweige denn die Position von Kleinti anderweitig zu besetzen. Seitdem blieb sich Götz der Vorliebe treu, Alltagsthemen wie Politik, Sexualität, Alkohol usw. in teils lustige, teils traurige oder auch wütende Texte zu packen.

In diesem Zusammenhang der Hinweis, dass Rüdiger Bierhorst am 29.01.2010 zusammen mit Sven Panne in der Rostocker Pumpe (Ziolkowskistr. 12) zu hören ist. Wer also Liedermacher der neuen Generation mit Klavier, Gitarre und intelligenten Texten mag, wird diese beiden lieben.

Neben neuen Songs des Albums „hingabe“ wie „Schwanger“, „Sozialberuf“ und „Laptopwebcammann“ schmetterte Götz auch etwas ältere Stücke wie „Podolski“ oder „Simone de beauvoir“.

Im Duo mit Bierhorst gab es dann noch mal das legendäre „Ich brauch Personal“. Die Lieder „Esel“ und „Kuh“ wurden in Interaktion mit den willigen Zuschauern zelebriert, was die ohnehin schon gute Stimmung noch weiter nach oben putschte.
Nach knapp 3 Stunden hervorragender Unterhaltung war der Protagonist sichtlich erschöpft. Hingebungsvoll und supersympathisch verabschiedete sich Götz Widmann vom zufriedenen Rostocker Publikum.
Wer Götz Widmann noch nie live erleben durfte, sollte dies schleunigst nachholen. Für günstigen Eintritt erhält man eine absolute Spaßgarantie.