

Hinter dem Titel „Nördlich von Siena“ verstecken sich 29 Bilder mit mediterranen Motiven. Sowohl kleine Acrylbilder auf Karton als auch große Ölgemälde auf Leinwand sind zu sehen und machen Lust auf Sonne. Denn die Motive aus Südfrankreich und Italien sind herrlich farbenfroh und warm, ganz im Gegensatz zum momentanen Rostocker Winterwetter. Außerdem setzt Moeller eine Technik mit mehreren Farbschichten ein, welche die Bilder schon fast plastisch erscheinen lässt. Galeristin Ulrike-Sabine Möller beschreibt: „Ich mache das schon seit Jahren so, dass die erste Ausstellung im Jahr besonders farbintensiv ist, damit den Besuchern warm ums Herz wird.“

„Ich lasse in meinen Bildern bewusst menschliche Figuren raus. So sind die Gemälde fast wie Stillleben und können eine größere meditative Wirkung entfalten“, erzählt Karl-Heinz Möller. Trotzdem ist der Mensch nicht komplett aus seinem Schaffen verschwunden - von Menschen geschaffene Architektur und Landschaftsgestaltungen sind überall präsent. Außerdem wird durch den Blick des Betrachters eine weitere wichtige menschliche Komponente hinzugefügt. „Jeder Betrachter sollte selbst in den Bildern spazieren gehen“, bringt der Maler es zum Ausdruck.
Die Ausstellung wird morgen um 19 Uhr in der Galerie Möller am Alten Strom in Warnemünde eröffnet. Die Eröffnungsrede hält die Galeristin Petra Lange aus Berlin, die, ein weiterer Zufall, gebürtig aus Warnemünde kommt. Bis zum 21. Februar sind die Bilder von Karl-Heinz Moeller zu sehen und natürlich auch zu erwerben und hoffentlich haben wir dann selbst wieder gutes Wetter, sodass wir gar nicht mehr in die Ferne schweifen müssen.