Wer eine Zeitreise in die amerikanischen 50er und 60er Jahre machen möchte, kann dies ab heute in Karls Erlebnis-Dorf tun. Allerdings muss er sich warm anziehen, denn die Reise führt in das Minus zehn Grad kalte Eiswerk.
17 osteuropäische Eiskünstler haben aus 1440 Eisblöcken Ikonen der Rock’n’Roll-Ära geformt. James Dean, Marylin Monroe und vor allem Elvis Presley wurden überlebensgroße Eisdenkmäler gesetzt. Elvis-Fans, die damit liebäugeln zum 80. Geburtstag des King of Rock ‘n’ Roll am 8. Januar 2015 nach Graceland zu fahren, finden vielleicht in Rövershagen eine Ausflugsalternative. Ein lettisches Eisschnitzerteam hat das legendäre Anwesen in Memphis kopiert: aus Eis und Schnee, 22 Meter breit, vier Meter hoch, inklusive dem Jungle Room. Daneben auch ein riesiger Eis-Fernseher mit einem Schussloch in der Mattscheibe. Der Star soll auf seine Geräte geschossen haben, wenn ihm das Programm nicht gefiel. Auf die weiße Fläche werden alte Schwarz-Weiß-Filme aus den Anfängen der modernen Popkultur projiziert. Bei einem Glas Erdbeerschnaps an der Marylin Monroe Bar können sich die Besucher die Streifen anschauen. Die Kleinen können sich derweil auf den Rutschbahnen vergnügen und wie ein Pinball im Flipperautomaten heruntertrudeln. Den passenden Flippersound gibt es dazu.


Andrius Petkus ergänzt ein filigranes Einzelstück an einer großen Eisskulptur. Die Eisblöcke sind 100x50x25 cm groß und werden zu großen Figuren aneinandergefügt. Fast 190 Tonnen Eis wurden verbaut. 
Von Andrius Petkus stammt auch diese Elvis-Figur. Es ist nicht die einzige in der 12. Karls Eiswelt. 
Wenn die Beuscher durch das Graceland-Tor schreiten, kommen sie in den Jungle Room. 
Marylin Monroe, eine weitere Ikone Amerikas in den 1950er/ 1960er Jahren, die wie Elvis Presley und James Dean früh verstorben ist. 
An der Pinball-Eisrutsche haben die Icecarving-Weltmeister Sergey Tselebrovsky und Sergey Zaplatin mitgearbeitet. 
Ein Pink Cadillac in Karls Eiswelt.