Gefilzte Schals wehen im Wind und geschnitzte Eulen schauen den Leuten dabei zu, wie sie über den Markt schlendern. Seit 10 Uhr vormittags stehen die größtenteils freischaffend arbeitenden Künstler am Warnemünder Leuchtturm. Sowohl das gute Wetter als auch der Feiertag ziehen viele Einheimische und Touristen an, die ihre Augen über die ausgestellten Kunstwerke streifen lassen und das eine oder andere Stück erwerben.
Die Auswahl ist vielfältig. Es gibt gebundene Notizbücher in allen Farben und Formen, Windspiele aus Holz oder meerblaue Keramikschüsseln. Über 20 Stände mit Künstlern aus verschiedenen Teilen Mecklenburg-Vorpommerns sind am Rand und in der Mitte des kleinen Marktplatzes verteilt.

„Normalerweise begeistern sich Frauen eher für Kunststände und die Männer drängen sie dann zum Weitergehen“, so Pfannenschmidt. Vielleicht ist es ja der Traum von den Abenteuern auf hoher See, der sie die großen Fische und kleinen Boote näher betrachten lässt. Axel Pfannenschmidt sieht jedenfalls eindeutig eine philosophische Komponente in seinen Werken. „Für mich sind Schiffe Sinnbild des Lebens.“

Was das Beste am Künstlerleben ist? „Man erlebt viel, trifft viele Leute. Und man kann auch einfach mal an den See fahren, wenn einem danach ist.“

Der Kunsthandwerkermarkt am Warnemünder Leuchtturm kann in diesem Jahr bis zum 22. September an insgesamt acht Donnerstagen besucht werden.