
Radfahrer und Fußgänger sollen sich nun auf einem etwa 310 Meter langen und 2,50 Meter breiten Asphaltweg sicher zwischen den Rostocker Stadtteilen Groß Klein und Warnemünde bewegen können. Gut 120.000 Euro hat das Bauvorhaben gekostet, das von der STRABAG AG umgesetzt wurde.
Dafür wurden sechs Bäume gefällt, Regenwasserabläufe und ein Sickergraben gebaut und neue Straßenschilder aufgestellt. Neu eingedeckte Gleise und Blindenleitelemente am Bahnübergang sollen zukünftig auch hier für mehr Sicherheit sorgen.
Heute wurde der Radweg offiziell von Holger Matthäus freigegeben. Rostocks Bau- und Umweltsenator erinnert sich an die bisherige angespannte Situation auf diesem Straßenabschnitt: „Die Werftallee ist eine viel befahrene Straße. Wenn Werksschluss war oder wenn die Fähren Warnemünde - Hohe Düne angelegt haben, waren hier Massen an Autos. Als Radfahrer oder Fußgänger musste man sich hier zwischendurch quälen.“

„Ich nutzte den neuen Radweg, um zur Arbeit zu kommen“, sagt Thomas Hahn. Der 26-jährige Sport- und Fitnesskaufmann arbeitet in Hohe Düne und fährt täglich von seinem Wohnort Groß Klein hin und zurück. Den neuen Radweg findet er „gut“, musste er bisher doch auf die Straße ausweichen.

Nur einige herausragende Verbundsteine auf dem angrenzenden alten Radweg erregen noch Skepsis bei den ersten Nutzern, könnten sie doch zur Sturzgefahr werden.
Die Übergabe des Radweges erfolgte kurz vor der Eröffnung des neuen ÖPNV-Verknüpfungspunktes Warnemünde Werft am 14. November.