Bodensensoren sollen ab Oktober Parkverbotszonen in besonders sensiblen Bereichen der Innenstadt sichern. Im Fokus des innovativen Modellversuchs stehen vor allem freie Rettungswege, informiert das Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Mobilität. „Die Zugänglichkeit von Feuerwehrzufahrten ist eine Frage der Sicherheit und kann im Notfall Leben retten. Leider werden diese unverzichtbaren Rettungswege, auch in der Pädagogienstraße und auf dem Universitätsplatz, immer wieder durch Falschparker blockiert, trotz der nahegelegenen Parkhäuser“, betont Dr. Chris von Wrycz Rekowski, Senator für Finanzen, Digitalisierung und Ordnung.
Teile der Pädagogienstraße und des Universitätsplatzes werden derzeit mit den Bodensensoren ausgestattet. Diese erkennen widerrechtlich parkende Fahrzeuge in Echtzeit. Die Informationen werden datenschutzkonform an den Kommunalen Ordnungsdienst (KOD) weitergeleitet, der dann vor Ort kontrolliert. Damit soll sichergestellt werden, dass Feuerwehrzufahrten und Rettungswege jederzeit frei bleiben – eine entscheidende Voraussetzung für schnelle und effektive Hilfe im Ernstfall.

Das Sensorsystem wird auch hier unterstützen. „Der Modellversuch soll zeigen, ob der Einsatz von Sensorik hilft, Lieferzonen frei und damit den Wirtschaftsverkehr reibungslos laufen zu lassen“, unterstreicht Dr. Ute Fischer-Gäde, Senatorin für Stadtplanung, Bau, Klimaschutz und Mobilität.

Begleitet wird das Modellvorhaben durch das Smile City Projekt, das als Teil der Rostocker Smart City Strategie Lösungen erprobt, die die Sicherheit und Lebensqualität im städtischen Lebensraum verbessern. Sollte der Rostocker Modellversuch positive Ergebnisse zeigen, wäre es denkbar, das Projekt auch auf weitere kritische Bereiche auszuweiten.
Quelle: Hanse- und Universitätsstadt Rostock, Pressestelle