Am vergangenen Sonntag erhielt die Polizei Rostock gegen 19:30 Uhr den Hinweis über eine versuchte räuberische Erpressung in einer Straßenbahn in Rostock.
Nach ersten Erkenntnissen bestiegen der Hinweisgeber und seine Begleiterin gegen 17:50 Uhr eine Straßenahn der Linie 5, um in Richtung Rostock Hauptbahnhof zu fahren. In der Straßenbahn sollen sich zwei unbekannte Jugendliche zu ihnen gesetzt haben. Die beiden jungen Männer verwickelten den 20-Jährigen und seine ebenfalls 20-Jährige Begleiterin in ein Gespräch. Im Verlauf der Unterhaltung forderten die Unbekannten plötzlich die Herausgabe von Wertgegenständen, wobei sie bedrohlich auf die Geschädigten eingewirkt haben sollen. Der 20-jährige Geschädigte ließ sich von den Tatverdächtigen nicht einschüchtern, in deren Folge die Männer von dem Paar abließen.
Der Geschädigte konnte beobachten wie sich das Duo weiter zu einem jungen Mädchen bewegten, welches sich ebenfalls in der Bahn befand. Dabei sollen die Tatverdächtigen ebenfalls verbal auf das Kind eingewirkt haben. Der Geschädigte konnte weiterhin berichten, dass das Mädchen die Bahn auf Höhe der Straßenbahnhaltestelle Majakowskistraße fluchtartig verließ und sich zu einer Gruppe weiterer Mädchen begab. Die Tatverdächtigen verließen ebenfalls die Bahn.
Die beiden jugendlichen Tatverdächtigen werden wie folgt beschrieben:
Tatverdächtiger 1:- 13/14 Jahre alt
- kurze dunkle Haare
- 160 cm groß
- rundes Gesicht mit runder Nase
- 13/14 Jahre alt
- kurze dunkle Haare
- schmales Gesicht
- Schnurrbart
- 155 cm groß
- blaue Jeans
- dünne Statur
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