
Beim inzwischen 13. Sporttag in der City am Universitätsplatz packten am heutigen Nachmittag etwa 30 Vereine die Gelegenheit dazu beim Schopfe. Ob in Form von Infoständen, Mitmachangeboten oder Vorführungen auf der Showbühne - der Stadtsportbund hatte auf jeden Fall für ein buntes Programm gesorgt, das am Abend mit der traditionellen Skaternight seinen Ausklang fand.


Wem auch das zu anstrengend war oder wer nach dem Probetraining schließlich eine Pause benötigte, der konnte dem Nachwuchs beim Street-Handball und Street-Soccer zuschauen, während direkt neben dem Spielfeld der Wasserspringerclub Rostock Sprünge auf einem Trampolin vorführte.
Die meiste Aufmerksamkeit zog aber natürlich das Geschehen auf der Bühne auf sich. Insgesamt 13 Vereine boten dort von 13 bis etwa 17 Uhr ein Showprogramm, das von Kinderturnen bis Krav Maga reichte. Letzteres ist eine Selbstverteidigungs- und Nahkampftechnik, die ursprünglich von israelischen Sicherheitskräften angewandt wurde.


Ähnlich spektakulär ging es auch bei der Aufführung des Kampfkunstvereins Goldener Drache zu, der regelmäßig beim Rostocker Sporttag auftritt, oder wie es Roland Bothe ausdrückte: „Sie gehören praktisch zum Inventar.“ Zum Inventar des Auftritts gehörten auch vier Teilnehmer der diesjährigen Kung-Fu Weltmeisterschaft in Schottland, was die Klasse der Sportler verdeutlicht.
Darüber hinaus gab es auch noch Tanz- und Turnvorführungen, Show Taekwondo oder eine Trommelshow. Zu viel, um auf jeden Beitrag einzeln einzugehen. Die konstant große Zahl an Zuschauern zeigte aber, dass für jeden, ob jung oder alt, sportlich oder unsportlich, etwas geboten wurde.
Vereinsberater Dr. Bothe war jedenfalls zufrieden mit dem Verlauf des 13. Sporttags in der Rostocker Innenstadt. Und für den einen oder anderen Sportinteressierten hat sich mit Sicherheit eine neue Sportart aufgetan, die es einmal auszuprobieren gilt. Selbst dann, wenn es „nur“ darum gehen sollte, bis zum nächsten Jahr das Gleichgewicht auf Inline Skates halten zu können, um selbst an der Skaternight teilnehmen zu können, denn die nächste kommt bestimmt.