
Nachmittags und am Abend werden die Ergebnisse der gemeinsamen Arbeit dann im Theater im Stadthafen präsentiert. Vom Märchen über Satire bis hin zu Musicals werden die verschiedensten Stücke und Szenen zu sehen sein. In den Pausen kommen die Zuschauer zusätzlich in den Genuss von Filmen, die Schüler aus der Region gedreht haben.

Um 16:00 Uhr eröffnete Dr. Liane Melzer, die Rostocker Senatorin für Jugend und Soziales, die Schultheatertage offiziell. Dazu holte sie die Schüler der Christophorus-Grundschule zu sich auf die Bühne. Es sei doch immer ein ganz anderes Gefühl auf einer Bühne zu stehen und dort zu sprechen.
Sie freue sich, dass die Veranstaltung schon zum 15. Mal stattfinden könne, was auch bedeute, dass schon etliche Kinder und Jugendliche in Rostock die Möglichkeit und Gelegenheit hatten, Theaterluft zu schnuppern. Vielleicht würde der Eine oder Andere bei den Schultheatertagen ja ein neues Talent für sich entdecken. Auf jeden Fall aber würde man durch die gute Zusammenarbeit der Schulen und Theater viele junge Leute zu neuen Besuchern für die Theater unserer Stadt machen.

Einer der Grundschüler durfte dann auf die Bühne und etwas erzählen, damit die Darsteller zeigen konnten, wie man ein Lachen oder Trauer und Betroffenheit so richtig echt rüberbringt. Da die Geschichte, die der Kleine zum Besten gab, zwar nicht urkomisch war, die Schauspieler ihre Arbeit aber richtig gut beherrschen, hatten die Kinder durchaus ihren Spaß an der Szene.
Die Schüler der 12. Klasse des Richard-Wossidlo-Gymnasiums in Ribnitz-Damgarten waren auch schon im Theater im Stadthafen und tüftelten noch an den letzten Feinheiten zu ihrem Stück. Sie würden am Abend „Satirische Szenen von Ephraim Kishon“ aufführen. Das Stück haben sie vor einiger Zeit in der Schule eingeübt und wollten es nun gerne mal vor einem anderen Publikum präsentieren als zuhause.
Bis Mittwoch sind von 16.00 bis 19.00 Uhr noch die Szenenstudien und Stücke der jungen Theatermacher zu sehen. Zwischendurch finden Fragerunden mit Schauspielern und Dramaturgen statt. Nach den Schultheatertagen wird es sicher einige Theaterverrückte mehr geben und das ist in jedem Fall doch etwas Gutes.