Rund 40.000 Rostocker sind in einem Sportverein aktiv, immerhin fast jeder fünfte Einwohner. Oftmals sind sie sich vielleicht gar nicht bewusst, dass der Stadtsportbund (SSB) als Dachverband all die Vereine maßgeblich unterstützt. Hilfe bei Rechtsfragen, Sportförderungen oder die Verbindung zum Landessportbund – all das leistet er. Und dies nun schon seit 20 Jahren.
Den meisten Rostockern bekannt sind aus dieser Zeit wohl am ehesten die sportlichen Großveranstaltungen, wie der An-Bagger-Volleyballcup, der Citylauf oder Triathlon. Vertreter des Stadtsportbundes und der Stadtverwaltung eröffneten heute eine Plakatausstellung, die die Geschichte des SSB und seiner Veranstaltungen illustriert.

Am 28.06.1990 wurde der Stadtsportbund Rostock gegründet. Darauf folgte ein zwanzigjähriger Lernprozess, der seitdem durch eine enge Kooperation mit der Stadtverwaltung gekennzeichnet ist. Und so lässt sich heute die positive Bilanz ziehen, dass die Mitgliederzahlen stetig gestiegen sind. Natürlich wird es neben der Plakatausstellung auch eine offizielle Festveranstaltung geben – diese findet am 9. September in der Neptun-Schwimmhalle statt. Senator Georg Scholze als Vertreter des Oberbürgermeisters lobte die langjährige Zusammenarbeit zwischen Sportbund und der Stadt als gelungenes „Outsourcing-Projekt”, wie er es bezeichnete.

Zum Glück profitiert der SSB auch von den nicht ganz so „zugeknöpften” Kassen für die Schulen der Stadt und deren Sportanlagen. Senator Scholze bekräftigt: „Die Wunschliste der Stadt ist die gleiche!” Rostock sei schließlich eine Sportstadt. Das zeigen eben auch die 65 Plakate der Ausstellung.

Umso schöner, dass so viele zusammengekommen sind, denn was könnte einem die Bedeutung des Sports für Rostock näher bringen als diese Plakate, mit denen der ein oder andere sicher ein tolles Wettkampferlebnis verbindet - sei es als Zuschauer oder Teilnehmer.
Wenn Ihr also bei der Skaternight die einmalige Gelegenheit genießt, durch die Südstadt zu skaten, dann vergesst nicht, wer derartige Veranstaltungen nun schon seit 20 Jahren möglich macht.