Hilfe für Bootsführer nach Schlaganfall
Ein Bootsführer, der gestern während der Fahrt in Warnemünde einen Schlaganfall erlitt, wurde von der Wasserschutzpolizei, der DGzRS und dem DRK gerettet
10. August 2014
Gestern, kurz vor 12.00 Uhr sah die Besatzung eines Schlauchbootes der Wasserschutzpolizei das Hilfegestikulieren von Besatzungsmitgliedern auf einem Kajütboot.
Sofort eilten sie zum Boot, hörten, dass der Bootsführer einen Schlaganfall erlitt und während ein Beamter die Rettungskräfte informierte, stieg der andere zum Boot über und übernahm die Bootsführung.
Gleichzeitig wurden Erste-Hilfe-Maßnahmen geleistet. Zwei weitere Schlauchboote der Wasserschutzpolizei sicherten das Anlagemanöver im Bereich der Fregatte "Mecklenburg-Vorpommern", so auch vor allzu neugierigen Sportbootführern.
Gemeinsam mit den Rettern des alarmierten Seenotkreuzers "Arkona" gelang es den Einsatzkräften den Erkrankten den steilen "Weg" bis zur Kaikante auf einer Schleifkorbtrage mit Vakuummatratze zu transportieren, denn dort wartete bereits der Rettungsdienst des DRK und die Securitykräfte sicherten den Raum für die Hilfeleistung.
Das Kajütboot wurde mit Unterstützung der WSP-Beamten sicher zum Liegeplatz im Alten Strom in Warnemünde verbracht.
Quelle: Landeswasserschutzpolizeiamt Mecklenburg-Vorpommern