One Billion Rising - Frauen tanzen auf dem Rostocker Uniplatz

Etwa 40 Tänzerinnen und Tänzer beteiligten sich heute Nachmittag auf dem Rostocker Universitätsplatz am weltweiten Aktionstag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen

14. Februar 2017, von
„One Billion Rising“ in Rostock
„One Billion Rising“ in Rostock

Die befreiende und stärkende Kraft des Tanzes nutzen seit einigen Jahren weltweit Frauen – und auch Männer -, um sich am Valentinstag auf öffentlichen Plätzen zu versammeln und im Rahmen der internationalen Bewegung „One Billion Rising“ gegen Gewalt gegen Frauen und Mädchen zu demonstrieren. Etwa 40 in pink und orange gekleidete Tänzerinnen und Tänzer machten heute Nachmittag in Rostock auf dem Universitätsplatz zu der Berliner Choreographie „Break the chain“ auf die Aktion aufmerksam.

One Billion, also eine Milliarde, bezieht sich auf die statistische Aussage, dass ein Drittel aller Frauen und Mädchen in ihrem Leben Opfer von Vergewaltigungen und Misshandlungen werden. Ins Leben gerufen wurde die Aktion 2012 von der New Yorker Feministin und Künstlerin Eve Ensler. Mittlerweile erheben (engl. rise) sich Menschen in über 200 Ländern zu diesem solidarischen Tanzstreik.

In diesem Jahr findet er unter dem Motto Revolution statt. „Dabei geht es um tiefgreifende Veränderungen. Gerade in einer Zeit, in der sich Patriarchen der Welt versammeln, um die Rechte der Frauen zu reglementieren, ist es umso wichtiger, sich pro aktiv für Menschenrechte einzusetzen. Wie wir am 21. Januar beim Womensmarch gesehen haben, haben auch Frauen diese ungeheure Kraft der Verbundenheit und Solidarität genutzt um gegen Rassismus, Sexismus und Ausbeutung einzutreten“, erklärt eine Vertreterin des Vereins „Frauen helfen Frauen“, der gemeinsam mit dem Allgemeinen Studierenden Ausschuss (AStA) in Rostock zu der Tanzdemo aufrief.

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