

Insgesamt waren für die Baumaßnahmen fast eine Millionen Euro nötig. Da dabei effizient gewirtschaftet wurde, können nun auch noch die Fenster renoviert werden, und zwar so, dass es möglich sein wird, Großobjekte in Zukunft direkt in die Kunsthalle zu fahren. Außerdem meinte er, dass er sich keine bessere Ausstellung als diese zum Thema 20 Jahre deutsche Einheit vorstellen könne.

Die Ausstellung zeigt etwa 40 Bilder von A. R. Penck aus der Sammlung der Familie Böckmann aus Berlin, die auch unter den Gästen war. Gezeigt werden Bilder aus der gesamten Schaffensperiode von Penck im Zeitraum von 1956 bis 2007. Kombiniert werden die Bilder mit literarischen Texten aus seiner Feder, sowie Fotografien und biografischen Angaben zu seinem Leben.
A. R. Penck, der mit bürgerlichem Namen Ralf Winkler heißt, beschäftigt sich in seinen Werken mit der Frage „wie kann man Deutschland darstellen, wie kann man Deutschland malen?“
Seinen Künstlernamen hat er übrigens nach dem Eiszeitforscher Albrecht Penck gewählt. Ein gutes Pseudonym für die Zeit des kalten Krieges. Der Autodidakt erkannte früh sein künstlerisches Talent und entwickelte schnell einen ganz eigenen Stil, da er erkannte, dass dies nötig ist, um die Menschen mit seiner Kunst zu erreichen. Seine Bilder erinnern mit ihren Strichmännchenzeichnungen häufig an Höhlenmalereien.

Die Besucher waren sehr positiv von der Ausstellung angetan. Landtagsabgeordneter Peter Stein meinte beispielsweise: „Ich bin beeindruckt ob der Fülle, die hier zusammengekommen ist.“ Bisher habe er nur einzelne Illustrationen in Zeitschriften gesehen, aber nie ein Werk Pencks in Originalgröße, heute gleich etwa 40 auf einmal. Auch Heidi Vogt zeigte sich begeistert: „Ich bin beeindruckt. Es ist einfach eine völlig neue Interpretation Deutschlands.“ Des Weiteren lobten die Ausstellungsbesucher die schöne und sehr geräumige Präsentation der Werke.
