
Das Konzert mit dem Titel „African Sanctus“ des englischen Komponisten David Fanshawe wurde am 23. und 24. Januar 2010 jeweils um 19.30 Uhr in der HMT aufgeführt. Schon bei der ersten Aufführung am Samstag waren viele Besucher in die Hochschule gekommen, um sich die Live-Darbietung dieses außergewöhnlichen Stückes anzusehen. Obwohl bis zum Beginn der Vorstellung noch genügend Zeit war, waren die Sitzplätze schon vollständig ausverkauft und nur noch einige Stehplätze im Angebot.

Das ist jedenfalls das, was so hauptsächlich hängen geblieben ist – neben dem Eisschwan auf dem Buffet und den Kameltreibern auf den Märkten... aber Afrika hat mit seinen endlosen Wüsten und vielschichtigen Völkern ja noch weitaus mehr zu bieten als nur die bekannten Touristenziele.
Das Konzert „African Sanctus“ kann nicht nur dem besseren Völkerverständnis uriger abgelegener Kulturen dienen, sondern sicher auch Grundlage für die bevorstehende Urlaubsplanung sein. Der große Katharinensaal der HMT füllte sich recht schnell mit Zuschauern, dank der absteigenden Ränge sollte man von jedem Platz aus beste Sicht auf die Bühne haben. Dort waren schon einige Instrumente aufgebaut und eine Karte von Afrika wurde auf eine Leinwand darüber projiziert.
Aufgeführt wurde das Konzert von dem Chor und Instrumentalisten der HMT unter der musikalischen Leitung von Prof. Dagmar Gatz, die selbstsicher und begeistert dirigierte. Das Besondere an „African Sanctus“ ist die gelungene Mischung aus Tonbandaufnahmen aus Afrika und Live-Musik mit Gesang und größtenteils klassischen Instrumenten.

Ein rundum gelungener multimedialer Abend in der HMT!