

Campus of Excellence ist eine bundesweite Initiative von über 80 Wirtschaftsunternehmen, Institutionen, Verbänden, Hochschulen und Schulen, die 2005 im bayerischen Hof gegründet wurde. Ziel ist es, bereits frühzeitig Kontakte zwischen begabten Schülern, Hochschulen und der Wirtschaft zu knüpfen.
Auch alle Hochschulen in Mecklenburg-Vorpommern sind als Partner in der Initiative vertreten. In dieser Woche luden sie 60 Schüler aus Deutschland, Polen und Ungarn ein, um einen Blick in die Studienmöglichkeiten der MINT-Fächer in unserem Bundesland zu werfen. Am Freitag waren sie schließlich in der Universität Rostock zu Gast.


Wer sich schon mal gefragt hat, warum sein Handy so viel Strom frisst und wie man Energie sparen kann, der konnte beim anschließenden Vortrag von Jakob Salzmann über „Green IT“ Antworten finden. Nach einer Pause probierten sich die Schüler dann beim Programmieren oder Löten eines LED-Männchens aus.
Eine andere Gruppe nutzte den Tag in Rostock, um dem Leibniz-Institut für Ostseeforschung (IOW) einen Besuch abzustatten. Hier ging es um das Thema „Ozeane und ihre Bedeutung für das Treibhausgas Kohlendioxid“. Nach einem einführenden Vortrag und einer Diskussion über zukünftige Klima-Szenarien führten die Schüler Experimente zur Kohlendioxid-Speicherkapazität der Ozeane durch.
Der Höhepunkt war für viele aber die Besichtigung des Marine Science Centers, der universitären Robbenforschungsstation im Yachthafen Hohe Düne. Vor allem für Janna Straßburger von der Deutschen Schule in Budapest war es ein besonderes Erlebnis, die Seehunde Malte und Nick zu streicheln.
Die Sechzehnjährige weiß eigentlich schon genau, dass sie einmal Meeresbiologie studieren will. Sie nutzte deshalb auch gleich die Gelegenheit von der Biologin Meike Kilian nicht nur Wissenswertes über Seehunde im Allgemeinen zu erfahren, sondern auch über die speziellen Arbeitsfelder in der Robbenforschungsstation.

„Viel Programm und nette Leute – was will man mehr“, resümiert er die gesamte Woche. Besonders wichtig waren ihm die Einblicke in die Universitäten und die Einführung in die Business Etikette. Der sechzehnjährige Schüler schätzt abschließend ein, dass er durch diese Erfahrungen mehr Sicherheit bei Bewerbungen gewonnen hat.