
Vorne im Eingangsbereich befinden sich ein paar Tafeln mit Fotos und Texten, die diesen beschwerlichen Neu- bzw. Umbau dokumentieren, inklusive zahlreicher Vermerke über die Stellen, an denen es durch das Dach hereinregnete etc. . Da hatte jemand aber ganz schön viel Ausdauer. Sogar Sissi versucht, beim Knipsen nicht allzu angeberisch laut zu sein.
Es sind sehr viele Leute hier an diesem Sonntag, und wir schieben uns so subtil wie möglich in den wunderbar grünen Innenhof. Stühle, Bänke und Stofftischdecken erinnern entfernt an besseres Wetter, und ein paar besonders hartgesonnene Besucher genießen den selbstgebackenen Kuchen mit Regentropfen drauf. “Durchhalten!", lacht eine Dame mit Tablett, vielleicht eine der Eigentümerinnen.
Über eine Treppe geht es hinab in den gemütlichen Keller. Hier ist es mollig warm, und natürlich, wie könnte es anders sein, sehr voll. Ich bleib auch nicht lange, denn ich glaube, die Kamera vor meinem Gesicht macht die Leute ein wenig misstrauisch… nur so ein Gefühl.
Später dann gebe ich mal “casita maria rostock” bei Google ein, und siehe da – es handelt sich um ein exklusives Feriendomizil. Auf der liebevoll gestalteten Homepage lassen sich nicht nur die mietbaren Ferienwohnungen ansehen, sie gibt auch ausführlich Auskunft über die Geschichte dieses ehemaligen Putzbaus.
Kuchen statt Wein – na, ist ja auch okay. Schaut mal vorbei!