Wer am letzten Freitag auf eine Vorführung vom „Club der toten Dichter“ mit Robin Williams gehofft hatte, wurde sicherlich enttäuscht. Denn im Moya gab es keinen Film zu sehen, sondern ein Konzert zu hören.
Im Jahr 2005 wurde das Projekt von Reinhardt Repke gegründet. In wechselnder Besetzung gab es seitdem drei CDs mit den dazugehörigen Touren.

Dabei schreibt Bandleader Repke alle Songs selbst und auch die dazugehörigen Arrangements. Im nächsten Schritt sucht er sich die passenden Musiker zusammen und dann wird die CD aufgenommen. 17 Songs sind für die dritte Auflage herausgekommen – live werden natürlich noch ein paar Lieder mehr zum Besten gegeben.

Die aktuelle Besetzung der Band besteht aus Markus Runzheimer am Bass, Andreas "Spatz" Sperling, den man vielleicht von der Gruppe Keimzeit kennt, an den Keyboards und Tim Lorenz von den Rainbirds am Schlagzeug.

Stimme und das Gefühl, mit dem Katharina Franck performte, sorgten für Gänsehautmomente im Publikum. Repke berichtete, dass die Künstlerin bei den Aufnahmen mit einer solchen Hingabe dabei war, dass sie sich selbst in Tränen sang.

Die Wirkung verlor jedoch etwas an Intensität, da man zeitweise den Text kaum verstehen konnte. Gerade bei etwas beschwingteren Liedern waren die Instrumente teils sehr dominant. Aber dies ist nur eine kleine Kritik und die Standing Ovations und die beiden Zugaben am Ende des Konzertes belegen eindrucksvoll, dass es den Leuten sehr gut gefallen hat.

Für ihn ist die Kulturwoche das kulturelle Highlight der Stadt Rostock. „Ich habe nur zwei Veranstaltungen ausgelassen, alle anderen habe ich mit Freuden besucht.“
Auch die Organisation und das Engagement begeistern den 63-Jährigen. „Durch die Kulturwoche kann bekommt man ein richtig gutes Bild von der Jugend."
Wie es weitergeht mit der Kulturwoche entscheidet sich im Laufe der Woche, die Zukunft des Moyas ist jedoch schon besiegelt. Im Januar wird der Club aufgrund eines auslaufenden Mietvertrags geschlossen. Eine neue Location wird schon gesucht, konnte bisher aber noch nicht gefunden werden.