
Die Ausstellung, die am gestrigen Abend in der Galerie am Alten Markt eröffnet wurde, heißt zwar in der Tat „Dreiklang“, aber die drei Künstler aus Berlin wurden an diesem Abend musikalisch noch unterstützt von Robert Metzkes Tochter Ute. Sie spielte jeweils vor und nach der Laudatio der Kunstwissenschaftlerin Dr. Katrin Arrieta ein Stück auf der Flöte.
Die Ausstellung ist Teil der Reihe „Künstlerfamilien“, die im Jahr 2008 mit der Ausstellung „Die Malerfamilie Mannewitz“ in der Galerie am Alten Markt gestartet wurde.

Harald Metzkes, der zu den Begründern der „Berliner Schule“ gilt, fängt in seinen Bildern zumeist Begebenheiten aus dem Alltag wieder.
Entsprechend sieht er sich in seiner Funktion als Maler auch als ein Beobachter der Welt.
Die farbigen Stoffe, die seine Frau Elrid in ihren Werken verwendet, wirken warm auf den Betrachter. Passend dazu strahlen die äußerst detailliert ausgearbeiteten Skulpturen von Robert Metzkes Gelassenheit und Ruhe aus. Die Harmonie der Werke der drei Künstler findet sich nicht umsonst bereits im Titel der Ausstellung: „Dreiklang“.

Als Harald Metzkes im letzten Jahr an der Kunstbörse teilnahm, war für die Verantwortlichen schnell klar, dass die Ausstellung in diesem Jahr ihm und seiner Familie gewidmet werden sollte. „Zu unserer großen Freude hat er ja gesagt“ erinnert sich Brigitta Meuche, die zusammen mit Wolfgang Friedrich für die Ausstellung verantwortlich zeichnet.
