Gegenwärtig überwachen die DRK-Rettungsschwimmer zwischen 9 und 18 Uhr die Strandabschnitte in Warnemünde und Markgrafenheide. „Auch wenn sich der Vorfall am Dienstag bereits vor unserer Einsatzzeit ereignete und die rote Flagge auf den Türmen noch nicht gehisst war, so wäre er vermeidbar gewesen“, appelliert Torge Strobach, am Einsatz beteiligter Rettungsschwimmer, an die Vernunft der Badegäste. Zur Zeit des Badeunfalls herrschte etwa Windstärke 5 mit sichtbarem Wellengang und Schaumkronen auf der Ostsee. „Bei diesen Windverhältnissen baden zu gehen, ist purer Leichtsinn. Anders als bei kleineren Badeseen im Binnenland bilden sich in der Ostsee dann gefährliche Strömungen und Sogwirkungen, besonders stark im Bereich von Mole und Buhnen“, so Torge Strobach weiter. Die DRK-Wasserwacht mahnt nochmals eindringlich, die eigenen Kräfte nicht zu überschätzen. Hinweise und Signale der Wasserretter sollte jeder ernst nehmen: Die rote Flagge am Rettungsturm bedeutet absolutes Badeverbot für alle, die gelbe Badeverbot für Kinder unter 14 Jahren und Nichtschwimmer sowie ungeübte Schwimmer.
Quelle: DRK-Kreisverband Rostock