
Um diese zu beantworten, gab es auch in diesem Jahr wieder den Campustag an der Universität Rostock. Organisiert wird dieser vom Allgemeinen Studierendenausschuss der Universität Rostock in Zusammenarbeit mit dem Studentenwerk und der Studienberatung. Zu diesem Zweck wurde der gesamte Campus Ulmenstraße in ein Informationszentrum umfunktioniert.
Vor allem im Audimax, dem größten Hörsaal der Uni, gab es viel zu hören und auch zu sehen. Nach einer kurzen Einleitung und Begrüßung von Hauptorganisator Christian Berntsen begrüßte der Rektor, Professor Dr. Wolfgang Schareck, die neuen Studenten, die ihren Weg zahlreich in den Hörsaal gefunden hatten.
Er stellte die Uni und ihre Profillinien kurz vor und teilte mit, dass es in diesem Jahr 3313 neu eingeschriebene Erstsemester gibt. Schareck gab den Studenten auch einen ganz entscheidenden Tipp: „Sie studieren zwar hier, aber vergessen Sie nicht, in Rostock zu leben!“

Im weiteren Verlauf stellten sich noch alle wichtigen Institutionen des Unilebens vor, zum Beispiel die Bibliothek, das Sprachzentrum oder die Studienberatung. Ungefähr zwei Stunden ging diese Veranstaltung und sie gab den künftigen Studenten schon mal einen guten Einblick, wie es später in Vorlesungen läuft: Es prasseln unzählige Informationen auf einen ein und man muss sondieren, was wirklich wichtig und was nur unnützes Beiwerk ist.

Besonders häufig traten Fragen zu den Stundenplänen auf. Auch Luisa und Max-Georg von der FIdA, der Fachschaftsinitiative des Altertums, stellten sich den Fragen der Studienbeginner.
Der FIdA vertritt die Interessen von etwa 300 Studierenden. Sie resümierten: „Alle, die studieren wollen, brauchen Hilfe.“ So auch Pierre Störig, der sich von den beiden beraten ließ, weil es Überschneidungen mit seinem Zweitfach Philosophie gab. Er beklagte, dass er noch keine Wohnung gefunden hat und nun übergangsweise in einem Azubiwohnheim leben muss, wo es momentan noch kein Internet gibt. Trotzdem freut er sich auf den Uni-Start, auch wenn noch alles sehr ungewohnt ist.


Frei nach dem Motto des Rektors, nicht nur zu studieren, sondern auch zu leben, gibt es heute Abend noch ein Kulturprogramm - dazu aber mehr in einem weiteren Artikel.