Alles außer Moorleichen haben die Gymnasiastinnen Nicola Martens, Amelie Smolenski, Helene Wernitzsch und Katharina Höher mit ihrer Lehrerin Ute Ciminski im Göldenitzer Moor entdeckt. Im Projekt „Faszination Moor – gefährdeter Lebensraum noch zu retten?“, das 2009 ins Leben gerufen wurde, lernten sie eine beeindruckende Moorlandschaft mit typischer Tier- und Pflanzenwelt kennen, die den meisten Menschen leider unbekannt ist. Die Schülerinnen beobachteten und dokumentierten diesen besonderen Fleck Natur jeden Monat über zwei Jahre hinweg.
Die Ergebnisse des Projekts hat die Gruppe bereits bei regionalen und bundesweiten Wettbewerben eingereicht und für ihr Engagement etwa im Bundes-Umweltwettbewerb 2009/2010 den Hauptpreis erhalten.


Auf über 35 Fotos, die vor allem die Schönheit dieses Lebensraums und die Vielfalt der Flora und Fauna zum Ausdruck bringen, stellen die Schülerinnen die „Faszination Moor“ vor. Eine Informationstafel und ein Regal mit Bodenproben, die die Schülerinnen entnommen haben, zeigen außerdem inhaltliche Aspekte des Projekts. Neben den Fotos ist eine ca. 4000 Jahre alte, ausgegrabene Wurzel spannender Bestandteil der Ausstellung.

Die Schülerinnen wollen sich auch in Zukunft weiterhin mit „ihrem“ Moor beschäftigen und erstellen zurzeit mit vier weiteren Schülern ihrer Klasse einen virtuellen Lehrpfad durch das Moor. Die Ausstellung „Faszination Moor“ ist im Flur der 11. Etage des Landesbehördenzentrums Rostock-Südstadt in der Erich-Schlesinger-Straße 35 vom 27. Mai bis 23. August 2011 montags bis donnerstags (9 bis 17:30 Uhr) und freitags (9 bis 16:30 Uhr) kostenlos zu besichtigen.