Trotz Heimpleite im Auftaktspiel der Zweiten Bundesliga - der Traum von der Erstklassigkeit bleibt. Erreichen möchte der FC Hansa sein Ziel mit den Fans und deren Geld. „Wir wollen nicht heute aufsteigen, aber Maßnahmen ergreifen, um übermorgen die Früchte zu ernten“, sagt Hansa-Vorstandsvorsitzender Bernd Hofmann. Innerhalb der nächsten sechs Jahre möchte die Hansa-Kogge wieder in die 1. Bundesliga. Gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen stellte Hofmann heute die „Hansa-Fananleihe“ der Öffentlichkeit vor.
Als erster Verein der neuen Bundesländer bietet der FC Hansa seinen Fans und Sympathisanten die Möglichkeit, in die Zukunft ihres Clubs zu investieren.

Durch die Zeichnung stellen die privaten Investoren Hansa Rostock sechs Jahre ihr Geld zur Verfügung. Pro Jahr erhalten sie im Gegenzug 5 Prozent Zinsen und sogar 2 Prozent zusätzlich für eine mögliche Spielzeit in der 1. Bundesliga.

Fünf Millionen Euro soll die Anleihe in die Kasse des Fußballvereins spülen.
„Die FC Hansa-Fananleihe soll vornehmlich verwendet werden für Investitionen in die erste Mannschaft und um die Qualität der Nachwuchsmannschaft zu sichern“, sagte Vorstandsvorsitzender Bernd Hofmann. Je nachdem, wie viel Einnahmen aus der „Hansa-Fananleihe“ erzielt werden, sollen auch Umfinanzierungen von Darlehen vorgenommen werden, so Hofmann weiter.

An das Worst-Case-Szenario, den erneuten Abstieg in die dritte Liga, mochte heute keiner der Beteiligten denken. Im schlimmsten Fall droht jedoch ein teilweiser oder vollständiger Verlust des Kapitals.
Über die genauen Konditionen und Risiken informiert der Verkaufsprospekt.