Am 25. April fand die große Preisverleihung im Rahmen des Kurzfilm-Wettbewerbs „Junger Film“, Herzstück des FiSH Filmfestivals, statt. Moderiert von Regisseur Axel Ranisch („Dicke Mädchen“ und „Ich fühl mich Disko“), wurden am 24. und 25. April insgesamt 35 Kurzfilme von jungen Nachwuchs-Filmemachern präsentiert.
Das Ursprüngliche Preisgeld von 9.000 € wurde spontan von Bildungsminister Mathias Brotkorb und Helmut Rohde, Präsident des Rotary Club Heiligendamm, auf stolze 10.000 € aufgestockt. Der Titel Film des Jahres wurde an Zora Rux aus Berlin für den Kurzspielfilm „Geschützter Raum“ vergeben.
Der Film erzählt eine Liebesgeschichte zwischen dem Flüchtling Patrick und dem Berliner Mädchen Sara, die sich zusammen in einer Gruppe für die Rechte von Flüchtlingen einsetzen. Als die Annäherung der beiden in eine sexuelle Nötigung mündet, ist die Gruppe gezwungen, über ihre Ziele, Ideale und den Preis, den sie dafür zahlen möchte, nachzudenken. Die private Liebesgeschichte bekommt plötzlich eine ungewollt politische Dimension.

Zusätzlich konnte sich Richard Forstmann aus Dresden mit dem Film „Watched“ über den „Sputnik“, ein Filmpreis des Kulturkosmos Müritizkreis e.V., freuen. Der Sputnik ist mit 500 € dotiert.
Anschließend feierten Gäste, Jury und Filmemacher die Preisverleihung, den Höhepunkt des viertägigen Filmfestivals im Stadthafen, mit Livemusik der Band „Smokey Roots“.
Weitere Informationen zu den verschiedenen Preisen und Delegationen zu Partnerfestivals finden Sie unter www.fish-rostock.de/junger-film
Quelle & Foto: FiSH, Patrick Hinz