

Außerdem wurde das Kunstwerk „In Transition“ des schwedischen Künstlerteams Gora enthüllt. Die Künstlerin Monika Gora hat eine 5 Meter hohe Skulptur erschaffen, deren oberes Ende wie ein Quecksilbertropfen wirkt. Er ist ständig in Bewegung und durch die Spiegelungen auf der glatten Oberfläche meint man, der Skulpturenkopf sei flüssig. Die Künstlerin selbst sagt, dass es sich hier um keinen praktischen Gegenstand handele – sondern es eben ein künstlerisches Objekt sei. „Ich glaube, dass es die Quelle der Fantasie ist und Vorstellungskraft und Gedanken in Gang setzt“, erläutert die Schwedin.
Die Frieda 23 ist nicht nur ein innovatives Projekt der Zusammenführung verschiedener Medien, sondern auch in der Art ihrer Finanzierung: Neben Bankkrediten, Städtebaufördermitteln und Finanzierungsmitteln der Stadt gehen die vier Gründungsvereine, das Lokalradion LOHRO, die Kunstschule Rostock, das Institut für Neue Medien und das Lichtspieltheater Wundervoll, als KARO gAG auch „mit privatrechtlicher Verantwortung“ an die Umsetzung, erklärt Ingo Körber, Mitglied von LOHRO und Aufsichtsrat der KARO gAG. Mit diesen Aktien übernehmen die Betreiber selbst eine gewisse Verantwortung. Allerdings können sich über den Kauf von Aktien die Besucher und Konsumenten des Kunst- und Medienzentrums selbst beteiligen und so das Kunstprojekt unterstützen.

Weitere Aktionen am Abend waren die Schauvorführungen der vier Gründungsvereine: Die Kunstschule präsentierte in der Borwinstraße Schau-Keramik, das Institut für neue Medien zeigte in der Budapester Straße einige Kurzfilme vom FiSH-Festival, der lokale Radiosender LOHRO installierte in der Margaretenstraße eine Klangsimulation und im Li.Wu feierte „Filomena“ von Holger Löwe seine Kino-Filmpremiere. Außerdem setzte man die Frieda durch eine Lichtinstallation in Flammen.