
Veranstalter sind die Evangelisch-lutherische Innenstadtgemeinde, die Bürger-initiative für eine solidarische Gesellschaft und die Heinrich-Böll-Stiftung MV.
Die Gesellschaft wird zunehmend älter, die Zahl der über 65-Jährigen wird in der Bundesrepublik in den nächsten zwei Jahrzehnten um fünf Millionen steigen. Früher lebten ältere Menschen bis zu ihrem Tod in der Großfamilie. Heute bleiben sie nach dem Wegzug der Kinder und dem Tod des Partners häufig allein zurück. Doch Einsamkeit muss nicht sein, inzwischen gibt es viele unterschiedliche Wohnprojekte, die auch die Generationen einander wieder näher bringen. Eien davon ist die Senioren-WG, in der Dr. Henning Scherf zusammen mit seiner Frau und Freunden eine Alternative fand. Wie wollen wir im Alter leben? Und wie kann gemeinsames Wohnen finanziert werden, wenn v.a. in M-V Menschen von finanzieller Verunsicherung und Altersarmut bedroht sind? Wie kann kommunaler Wohnraum an die verschiedenen Bedürfnisse von Jung und Alt angepasst werden? Diesen Fragen wird sich Dr. Henning Scherf im Vortrag und anschließenden Gespräch widmen.
Der Eintritt ist frei. Um eine Spende wird gebeten.
Quelle: Heinrich-Böll-Stiftung MV, Foto: privat