
Erstmals machte die Casting-Tour nun auch in der Hansestadt Rostock im Radisson Blu Hotel Halt. Rostock ist damit eine von insgesamt 26 Stationen in ganz Deutschland, bei denen die potentiellen Kandidatinnen die Chance haben sich zu präsentieren.

Aber wie läuft so ein Casting denn nun eigentlich ab? Reichlich unspektakulär, wie die 18-jährige Liesa Range zu berichten wusste. Die Kandidatinnen werden in Gruppen von jeweils zehn Mädchen vor die Jury gebeten. Dort stellen sie sich auf einer grauen Linie auf, um auf ein Zeichen der Jury einmal ihre Fähigkeiten im Laufen zu demonstrieren.
Ausschlaggebend soll dabei in erster Linie das Gehen und nicht die Optik sein, wobei in der Jury zu diesem Zeitpunkt natürlich noch kein prominentes Mitglied zu finden ist. Nach etwa einer Minute ist das Spektakel dann auch schon vorbei und den Mädchen wird mitgeteilt, ob sie weiter sind oder nicht.
Wer weiterkommt, muss einen Fragebogen ausfüllen, außerdem werden noch einige Fotos geschossen.
Für die junge Schülerin aus Rostock hat es zwar nicht gereicht zum Weiterkommen, ihre gute Laune hat sie sich davon aber nicht vermiesen lassen. Letzten Endes hatte sie ohnehin nur zum Spaß am Casting teilgenommen. „Dabei sein ist alles“, wie sie im anschließend scherzte.

Ob sie es in die eigentliche Show schaffen wird, ist damit aber noch lange nicht gesagt. Mitte November wird sie von Pro Sieben Bescheid bekommen und dann stehen bei einem positiven Ausgang zunächst weitere Vorcastings an. Wünschen wir ihr an dieser Stelle viel Erfolg!
Die Resonanz in Rostock fiel alles in allem aber doch eher dürftig aus. Die Veranstalter rechneten mit etwa 400 bis 450 Bewerberinnen, die tatsächliche Teilnehmerzahl dürfte weitaus geringer ausgefallen sein.
Für die hiesigen Kandidatinnen hatte das immerhin den Vorteil, nicht lange in der Kälte warten zu müssen. Aber wer weiß, vielleicht stammt Germany‘s Next Topmodel ja trotz alledem aus Rostock.