Die Gorillagruppe um „Silberrücken“ Assumbo hat heute im Darwineum des Rostocker Zoos zum ersten Mal ihr 2.500 Quadratmeter großes Freigehege erkundet, „erwartungsgemäß mit sehr großer Vorsicht“, sagte Zoodirektor Udo Nagel.
Erst nachdem der 40 Jahre alte Menschenaffe Assumbo seine Erlaubnis gegeben habe, seien die drei Weibchen Yene, Eyenga und Zola über die beiden Luken ins Freie geklettert und hätten die Umgebung inspiziert, während sich Assumbo damit noch zurückhielt.

In den kommenden Tagen und Wochen werden nach und nach für die drei weiteren Menschenaffengruppen die Freigehege geöffnet. Insgesamt haben die Tiere Platz auf etwa 10.000 Quadratmeter Tummelwiese unter freiem Himmel. Die Flächen sind durch sieben bis acht Meter breite und etwa 1,50 Meter tiefe Wassergräben von den Besucherarealen begrenzt.
Der Rostocker Zoo ist täglich ab 09.00 Uhr geöffnet.
Quelle: Zoo Rostock, Fotos: Mario Schilling