Als Hirschgarten an der Trotzenburg wurde der Zoologische Garten in Rostock am 4. Januar 1899 gegründet. Im größten Tierpark an der deutschen Ostseeküste können etwa 250 Arten und 1.700 Tiere aus aller Welt entdeckt werden.
Ob Kapuzineräffchen und Nasenbären im Südamerika-Haus, der Regenwald-Pavillon mit seinem südostasiatischen Flair, die Eisbärenanlage oder ein Besuch bei den Seebären – es gibt eigentlich immer etwas zu entdecken, besonders natürlich bei den täglichen Tierfütterungen. Für die kleinen Besucher gibt es Streichelgehege bei den Zwergziegen und Lamas.
Über eine lange Tradition verfügt der Zoo Rostock bei der Eisbärenzucht. Seit 1963 wurden über 30 Eisbären geboren und aufgezogen, seit 1980 führt der Tierpark das internationale Eisbärenzuchtbuch. Stolz ist man aber auch auf den Geparden-Nachwuchs.
2010 wurde die historische Huftieranlage, der ursprüngliche Hirschgarten, neu gestaltet. Mit dem über 100 Jahre alten „Hirschhaus“ dürfte sie zu den ältesten Tiergehegen überhaupt zählen.
Themenwege, wie „Der magische Tierpfad“ oder der „Weg des Wassers“ lassen nicht nur Kinder in die Geheimnisse der Natur eintauchen. Im Februar 2002 wurde die Darwin-Box eingeweiht, in der die Natur in Experimenten praktisch erlebbar wird. Das Jahresthema „Der schlaue Schwarm“ widmet sich 2011 den Regeln und Vorteilen der Schwarmbildung in der Natur und wie diese Erkenntnisse durch den Menschen genutzt werden können.
2012 soll im Rostocker Zoo das Darwineum seine Pforten öffnen. Es bietet im neuen Menschenaffenhaus nicht nur ausreichend Platz für die Primaten, sondern möchte die Evolution auf den Spuren von Charles Darwin multimedial erlebbar machen.