„Wie ein Sack Flöhe“, beschreibt Ellen Hinz ihre kleinen Schützlinge. Seit Anfang August kümmert sich die Tierpflegerin um die vier Geparden-Babys, die im Juli im Rostocker Zoo geboren wurden. Seit ihre Mutter Tiha an plötzlichem Nierenversagen starb, zieht Ellen Hinz die vier jungen Raubkatzen in ihrem Haus mit der Flasche auf.

Die Tierpflegerin hat bereits Erfahrungen mit Handaufzuchten von Großkatzen. Schon der Rostocker Schneeleopardennachwuchs wurde von ihr in den ersten Lebensmonaten mit der Flasche versorgt.


Heute war es wieder so weit. Am Vormittag hatten die vier einen Termin bei Dr. Jens-Christian Rudnick in der Rostocker Tierklinik. Die Presse und die Paten der Geparde waren ebenfalls eingeladen, um den Nachwuchs in Augenschein zu nehmen.

Auch Zoodirektor Udo Nagel freute sich, dass der Geparden-Nachwuchs wohlauf ist. „Das ist eine große Leistung. Normalerweise bringen Geparde in der Natur nur ein bis zwei Jungen zur Welt“, wies er stolz hin. Mit ursprünglich fünf Jungtieren gelang den Geparden-Eltern, Mutter Tiha und Vater Xenos, ein großer Wurf im Rostocker Zoo. Ein Jungtier und die Mutter sind jedoch gestorben.
Eines der beiden Weibchen heißt bereits so wie seine Mutter Tiha. Für seine Schwester und seine beiden Brüder werden jetzt afrikanisch klingende Namen gesucht. Vorschläge können noch bis zum 1. Oktober beim Rostocker Zoo eingereicht werden.