Sprayer nach Flucht mit Kanu gestellt

Zwei Tatverdächtige, die gestern Nachmittag Graffiti an einer Eisenbahnbrücke über die Warnow angebracht haben sollen, konnten nach einer Flucht per Kanu von der Polizei gestellt werden

10. August 2017
Sprayer nach Flucht mit Kanu gestellt
Sprayer nach Flucht mit Kanu gestellt

Am gestrigen Nachmittag, gegen 16:30 Uhr erhielten die Beamten der Bundespolizei den Hinweis, dass eine Zeugin zwei Männer dabei beobachten konnte, wie diese an einer Eisenbahnbrücke über die Warnow auf der Strecke von Rostock nach Sanitz Schmierereien angebracht haben sollen. Die Zeugin gab gegenüber den Beamten an, dass die beiden Täter im Anschluss mit einem Kanu entlang der Warnow in Richtung Rostock geflüchtet sind.

Zusammen mit den Kollegen der Landespolizei wurden daraufhin beide Uferseiten der Warnow abgesucht. Auf Höhe der Geinitzbrücke konnten zwei männliche Personen, auf denen die Personenbeschreibungen zutrafen, angetroffen werden. In dem von ihnen mitgeführten Kanu konnten diverse Spraydosen aufgefunden werden. Darüber hinaus wiesen die Hände der Betroffenen Farbanhaftungen auf.

Bei den Tätern handelte es sich um zwei deutsche Staatsangehörige im Alter von 21 und 24 Jahren, wovon einer schon  mehrfach polizeilich wegen Graffitistraftaten in Erscheinung getreten ist.

Durch die Bundespolizei wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Sachbeschädigung eingeleitet.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Rostock

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