Die Universität Rostock ist eine einzige Baustelle. Könnte man zumindest meinen, so oft, wie man Rektor Schareck in letzter Zeit mit Bauhelm statt Amtskette trifft.
Gestern mal wieder in der Südstadt - ja, der Südstadt-Campus wächst. Nachdem gerade erst das neue Rechenzentrum Richtfest feierte, waren nun die Maschinenbauer an der Reihe.
Mehr Forschungsflächen für die Fakultät Maschinenbau und Schiffstechnik müssen her. Aus diesem Grund soll auf dem Südstadt-Campus eine neue Forschungshalle entstehen. Gestern wurde dafür der Grundstein gelegt.

Er ist sich sicher, dass der Standort weiteres Publikum anziehen wird und von großer Bedeutung für die Entwicklung der Stadt sei: „Mit den Möglichkeiten auf der anderen Seite der Erich-Schlesinger-Straße ist das Gelände besonders für wirtschaftliche Ansiedlungen attraktiv, die auf die Fakultäten angewiesen sind und nur mit ihnen gemeinsam innovative Produkte auf den Markt bekommen.“

Geplant wurde das neue Gebäude von den Architekten Stephan H. Bastmann und Martin Zavracky. In ihrem Entwurf legten sie besonderen Wert auf die zeitgemäße Formensprache des 21. Jahrhunderts, welche in der Fassadengestaltung und baukörperlichen Struktur deutlich werden soll. Die Proportion und die Maßstäblichkeit sollen jedoch die örtliche Gegebenheit wahren und den denkmalgeschützten Charakter des Gesamtcampus unterstützen.

Mit Blick auf die nahe gelegene Baustelle des Instituts für Informatik, wo gerade das neue Rechen- und Medienzentrum der Universität entsteht und dem erst vor wenigen Wochen gelegten Grundstein für das Hörsaalgebäude auf dem Campus in der Ulmenstraße bemerkt Mecklenburg-Vorpommerns Bauminister Volker Schlotmann: „Hier geht es richtig massiv voran. Die Universität erzeugt als Flaggschiff eine Stimmung des Aufbruchs.“
