
Dabei sah es beim Start im dänischen Nysted noch ganz gut aus. Windstärken zwischen 3 und 4 ließen die 13 Haikutter des Startfeldes anfangs gut vorankommen. Auf hoher See ging aber plötzlich nichts mehr – Flaute!

Kurzerhand verlegte Regatta-Leiter Finn Hermanssen die Ziellinie vor. Rund 12 Seemeilen vor Warnemünde lag die neue Markierung, die der 1927 erbaute Haikutter „Carmelan“ gegen 17:30 Uhr als erstes Schiff überquerte.
Gegen 20 Uhr erreichten die Haikutter schließlich die Hafeneinfahrt von Warnemünde - leider nur mit Motorkraft und ohne gesetzte Segel. Einen schönen Kontrast zwischen Nostalgie und Moderne gab es für die Zuschauer am Ufer dennoch zu bestaunen.

Für die nächsten Tage steht das wohl außer Frage: Mitfahrten auf den großen und kleinen Windjammern sind angesagt! Bleibt nur zu hoffen, dass Petrus es dann etwas besser mit der Hanse Sail meint und für eine steife Brise sorgt.
Denn was sind die schönsten und größten Segelschiffe schon ohne Wind?
Und damit niemand dran zweifelt, dass die schmucken Haikutter sich auch tatsächlich mit der Kraft des Windes vorwärts bewegen können, reichen wir hier noch zwei Bilder von Lutz Zimmermann aus dem Hanse Sail Pressebüro nach. Das macht doch Lust auf eine Mitfahrt, oder?
