Neun Tage ist es her, dass Hansa Rostock dem VfL Bochum in der ersten Runde des DFB-Pokals ebenso knapp wie unglücklich unterlag. 15.000 Zuschauer sind am Montagabend in die DKB-Arena gekommen, um die Revanche zu verfolgen – drei Punkte lautet das Ziel.
Im Vergleich zur ersten Begegnung gibt es in der Startelf von Hansa Rostock nur eine Veränderung: Für den verletzten Marek Mintal stürmt Tino Semmer, der beim Pokalspiel noch suspendiert war.
In den ersten 30 Minuten passiert wenig auf dem Spielfeld. Beide Mannschaften spielen defensiv und suchen ihre Chancen vereinzelt in Kontern.

In der zweiten Hälfte spielt eigentlich nur noch eine Mannschaft – Hansa Rostock. In Unterzahl scheint sich Bochum mit einem Punkt zufriedengeben zu wollen. Die erste gute Chance haben dann auch die Gastgeber. Nach einer schönen Flanke scheitert Lartey mit dem Kopf (47. Minute) und nur eine Minute später mit einem Distanzschuss aus etwa 30 Metern.
Nach einem Pass von Ziegenbein geht der Flachschuss vor Lartey in der 54. Minute knapp am rechten Pfosten vorbei. In der 63. Minute stürmt Semmer nach einem Zuspiel von Jänicke allein aufs Tor zu, zögert aber zu lange.

In der 78. Minute ist es Lartey, der nach einer Vorlage von Robert Müller mit seinem Fallrückzieher am glänzend parierenden Bochumer Schlussmann Andreas Luthe scheitert. In einem schönen Solo lässt Tobias Jänicke anschließend den Bochumer Paul Freier stehen, trifft aus etwa 10 Metern jedoch nur das linke Außennetz (82. Minute).

Die Gäste aus Bochum können mit viel Glück und einem starken Torwart einen Punkt retten, Hansa verliert zwei Punkte und muss weiter auf seinen ersten Saisonsieg in der zweiten Liga warten. Sonntag gibt es die nächste Chance, dann ist Hansa beim MSV Duisburg zu Gast.
Tore:
keine
Aufstellung, FC Hansa Rostock:
Kevin Müller (Torwart)
Peter Schyrba, Michael Wiemann, Pavel Kostal, Sebastian Pelzer (Kapitän)
Robert Müller, Timo Perthel
Björn Ziegenbein, Tobias Jänicke (Dexter Langen, ab 84. Minute)
Mohammed Lartey
Tino Semmer (Marcel Schied, ab 84. Minute)
Fotos: Joachim Kloock