

Für den Hobbymaler ist es das erste Mal, dass er alle seine Marinebilder in einer großen Ausstellung zeigen kann. Auch wenn eine Großveranstaltung wie die Hanse Sail schon für Inspiration sorgt, sind es vor allem andere Bilder oder Abbildungen in Fachbüchern, die dem 69-Jährigen als Vorbild dienen. „Ich sitze oft stundenlang mit der Lupe vor den Abbildungen, um alle Details möglichst genau in meine Bilder zu bringen.“ Zu sehen sind vor allem Segelschiffe, da technische Schiffe noch schwerer zu malen seien.
Insgesamt hängen 26 Bilder im Flur des Hanse Sail Vereins. Neben bekannten Pötten wie der Gorch Fock, der Bounty oder der Queen Elizabeth sind es oft kleine Segelschiffe, die sehr detailgetreu abgebildet sind. Drei der Bilder verzichten komplett auf Boote. Durch die dargestellten Naturgewalten und Küstenwelten gelingt es dem Maler besonders gut, Sehnsucht nach Strand und Meer zu wecken. Vor allem die Verbindung von Licht, Wolken, Wasser und Schiffen zu malerischen Strandszenen und Hochseemomenten zaubert Vorfreude auf die anstehende Hanse Sail in die Räumlichkeiten des Vereins.

Somit ist das Programm für die nächsten Monate schon gut geplant. Erst Schiffe auf Leinwand gucken, dann richtige Schiffe im Hafen gucken und nebenbei Marinemaler in der hmt anschauen. Ende August wird es dann in der „Kleinen Galerie“ mit Reisefotografien aus Dubai weitergehen, bevor Ende des Jahres die Sammelausstellung „Augenblicke“ in die dritte Runde geht.