
Die „Stephan Jantzen“ ist ein stillgelegter Eisbrecher, der unweit des Theaters im Stadthafen zu finden ist. Betrieben und erhalten wird er ehrenamtlich von einer gleichnamigen Interessengemeinschaft, der IG Eisbrecher „Stephan Jantzen“.
Normalerweise finden auf dem Schiff Besucherführungen oder auch der eine oder andere Vortrag statt. Aber eine Ausstellung, das ist neu. Es war dem Kapitän der IG, Michael Egelkraut, ein Bedürfnis, das Angebot des kulturellen Beitrags zu vergrößern. Die nun ausgestellten Gemälde sollen eine Kombination von „maritimem Milieu und architektonischer Realität“ schaffen, so Egelkraut.

Was bei der Betrachtung der Ölbilder auffällt, sind die bewusst eingesetzten „schiefen“ Linien. Heidi Hopfmann beschreibt den Grund dieser Eigenheit damit, dass sie nicht nur die Häuser gesehen habe, sondern auch die Menschen darin. Diese Menschen seien fröhlich gewesen und daher würden die „wackelnden“ Steine und Mauern ihr selbst und dem Betrachter „zuwinken“ und ihn grüßen.
Die aktuelle Ausstellung ist noch bis zum 25. Oktober auf der „Stephan Jantzen“ zu finden. Es soll die erste von vielen weiteren derartigen Veranstaltungen sein.