Am heutigen Mittwoch, den 16.03.2016 wurden durch die Bundespolizei am Hauptbahnhof Rostock zwei herrenlose Gepäckstücke auf Bahnsteig 7 festgestellt. Trotz intensiver Nachforschungen konnten die Koffer keinem Besitzer zugeordnet werden.

Um eine Gefährdung auszuschließen, wurde ab 17:15 Uhr zunächst ein Teil geräumt, ab 17:45 Uhr der komplette Hbf. Rostock gesperrt.

Der Munitionsbergungsdienst wurde zur Unterstützung angefordert und traf gegen 19:45 Uhr am Hbf. Rostock ein.

Beide Koffer wurden geröntgt. Ein Koffer wurde als ungefährlich eingestuft; in ihm befanden sich Kleidungsstücke. Bei dem zweiten Hartschalenkoffer konnte eine Gefährdung nicht ausgeschlossen werden, sodass dieser kontrolliert aufgesprengt wurde. Auch in diesem Koffer befanden sich keine gefährlichen Gegenstände.

Um 21:35 Uhr konnte die Sperrung des Hauptbahnhofes Rostock aufgehoben werden.

Im Zuge der Maßnahme kam es zu 19 Zugausfällen und 35 Teilausfällen. 41 Züge hatten insgesamt eine Verspätung von 1.803 Minuten. 2 Züge mussten umgeleitet werden.

Zurzeit geht die Bundespolizei nicht von einer Straftat aus. Die Ermittlungen zur Feststellung eines oder mehrerer Eigentümer dauern an.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Rostock