
Das Hauptgebäude ist etwa 50m von der Rezeption entfernt, die gleichzeitig ein Restaurant ist. Am Empfang wurde ich freundlich begrüßt und bekam sogleich zwei Gutscheine für ein Freibier und ein vergünstigtes Essen in die Hand gedrückt.

Das Hauptgebäude war sehr leicht zu finden – einfach an der kunstvollen Brunnenanlage vorbei und geradeaus weiter, bis ein rotes Gebäude in der Seitenstraße links zu sehen war. Direkt gegenüber vom Glatten Aal, der – zumindest nachts – kostenfrei als Parkplatz genutzt werden konnte.
Zu meinem Glück hatte ich die unterste Etage erwischt, wodurch mir das Treppensteigen erspart blieb.
Das Zimmer war recht klein gehalten und verfügte über einen Fernseher, der sich auf einem geräumigen Schrank mit großem Spiegel versteckte, einen kleinen Tisch, auf dem man eine Speisekarte des Restaurants einsehen konnte und ein kleines gemütliches Bett.
Zudem konnte man nochmals auf einem Zettel Informationen einsehen, beispielsweise die Frühstücks- oder Check-out-Zeiten. Das Einzige, was ich etwas vermisst habe, war ein Telefon, was in der heutigen Zeit des Handys jedoch kein Problem darstellen sollte.

Nach einer ausgiebigen Erkundungstour durch die Stadt ging es wieder zurück. Für meine Verhältnisse war das Zimmer in der Zeit recht ausgekühlt und ich hoffte, dass die Heizung auch in dieser Jahreszeit funktioniert. Also erstmal eine ausgiebige warme Dusche genossen und siehe da, es wurde warm und ich konnte wunderbar einschlafen.

Alles in allem, bekommt man hier ein kleines, sauberes und günstiges Zimmer geboten, ohne große Extras und ein Frühstücksbuffet, das sich wirklich sehen lassen kann. Um es nun mit meinen Worten zu sagen: Ich würde es wieder tun.