

Zur Stärkung und Kontaktaufnahme steht für alle Teilnehmer und Gäste erst einmal ein beeindruckendes Buffet bereit, das mit Kuchen und Getränken kaum Wünsche offen lässt. Ehe aber auch nur die Hälfte des Kuchens verkostet werden konnte, wird das Ende der Pause signalisiert und im großen Mecklenburg-Vorpommern-Saal Platz genommen.

Auch Bürgerschaftspräsidentin Karina Jens richtete ein persönliches Grußwort an die Zuhörer. Weniger die Konkurrenz sei für das Wirtschaftswachstum bedeutend, es ginge viel mehr darum, was für die Menschen wichtig sei. Zwischen 2004 und 2009 konnte der Handelsumsatz um 9,2% gesteigert werden, damit verzeichnet Rostock in den letzten 5 Jahren den höchsten Einzelhandelszuwachs und verdient zu Recht den Namen „Perle des Ostens“.

Bei der Mobilität ist die Verbindung zwischen Schröderplatz und Stadthafen als jüngster Erfolg zu werten. In naher Zukunft ist außerdem der Umbau des Warnemünder Bahnhofs, die Verbesserung der Warnemünder Mühlenstraße und die flächendeckende Funktionalität der Straßenbeleuchtung vorgesehen. Die Vision, den Verkehr am Warnowufer mittels Tunnel unter die Erde zu verbannen und so einen ungehinderten Zugang vom Zentrum zum Stadthafen zu ermöglichen, dürfte wohl doch eher ein Traum bleiben - vorläufig zumindest.
Im Handel wurden durch den Bau vom KTC und IKEA sowie die Umgestaltung des CITTI-Marktes Lücken geschlossen und der Einzelhandel in der Hansestadt gefestigt. Für das Ungleichgewicht des Handels in der Kröpeliner Straße gäbe es noch keine konkreten Pläne, die Bebauung der Nordkante in Richtung Neuer Markt soll aber unterstützt und vorangetrieben werden. Zu weiteren themenspezifischen Diskussionen wurden die Handels- und Bürgerschaftsvertreter zu einzelnen Arbeitsgruppen eingeladen, die im Anschluss an die Begrüßungsreden stattfinden sollten.