Im Dunkeln ist gut munkeln, heißt es zukünftig beim Integrativen Treff in Rostock. Denn der Verein hat jetzt ein Schwarzlichttheater.
„Schwarzes Theater“ nennt sich das neue Projekt mit dem Kunst und Unterhaltung für behinderte und nicht behinderte Kinder, Jugendliche und Erwachsene geboten werden soll.
Bereits vor drei Jahren wurde der Integrative Treff, der mit unterschiedlichen Sport- und Freizeitangeboten Menschen mit und ohne Behinderung zusammenführt, mit dem Goldenen Stern des Sports ausgezeichnet.
Damit verbunden war ein Preisgeld von 10.000 Euro, das nun in das Schwarzlichttheaterprojekt investiert wurde. „Wir haben genau überlegt, wie wir das Geld sinnvoll anlegen“, sagt Vereinsvorsitzender Michael Schmidt.
Es wurden Schulungen besucht und die Ausstattung für das „Schwarze Theater“ gekauft. Nun möchte der Verein eine Übungsgruppe etablieren, in der sich Interessierte einmal wöchentlich zum Schwarzlichttheater treffen. Auch einzelne Projekte und Workshops sollen angeboten werden, informiert Projektleiterin und Geschäftsführerin des Vereins Monika Beu.

In nur fünf Proben hat die Vereinssportlehrerin mit der Trommelgruppe des Integrativen Treffs eine Show einstudiert, die zeigen soll, was es mit dem „Schwarzen Theater“ auf sich hat. Doch bevor es letzten Donnerstag im Peter-Weiss-Haus (PWH) vorgestellt wurde, gab es von den 14 lern- und geistigbehinderten Akteuren auf der Bühne noch einen ordentlichen Trommelwirbel für das neue Projekt.

Wessen Interesse nun geweckt wurde, der kann sich ab März beim Integrativen Treff melden. Dann soll es mit dem „Schwarzen Theater“ im PWH so richtig losgehen.