Seit gestern erinnert die Rostocker Kunsthalle mit einer kleinen Ausstellung an Jo Jastram. Der Künstler, der 1928 in Rostock geboren wurde, zählt zu den bedeutendsten deutschen Bildhauern seiner Generation.
Am 7. Januar war er in Ribnitz-Damgarten gestorben.
„Jo Jastram war als Förderer, Ideengeber und natürlich als Künstler immer eng mit der Kunsthalle Rostock verbunden“, sagt Dr. Jörg‐Uwe Neumann, Betreiber des Ausstellungshauses.


„Mit der Ausstellung wollen wir die Poesie und Kraft seiner künstlerischen Arbeit herausstellen“, beschreibt es Kurator Dr. Ulrich Ptak. „Mir bleibt die jahrelange Zusammenarbeit mit Jo unvergessen.“
„Für mich war er ein Gleichgesinnter, aber auch Lehrer“, erinnert sich Peter Baumbach, der mit seiner Frau Ute zur Ausstellungseröffnung gekommen war. Ihn verbindet eine lange Freundschaft mit Jo Jastram. „Ich habe ihn erlebt. Ob Gips, Wachs, Stein oder Ton – das Material hat sich an seine Hand geschmiegt und er war eins mit dem Material geworden“, erzählt der Architekt bewundernd.

Am 18. Februar wird es eine öffentliche Trauerfeier in der Nikolaikirche geben. Die Beisetzung des Künstlers wird im engen Familienkreis erfolgen.
Die Gedenkausstellung in der Kunsthalle kann dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr besucht werden.