Mit Lesungen, Schreibkursen, Gesprächen über Literatur und Leseförderung für Kinder und Jugendliche bereichert das Literaturhaus Rostock nun schon seit zwei Jahrzehnten das kulturelle Leben in unserer Hansestadt und darüber hinaus.
Der Verein Literaturhaus wurde im Oktober 1990 im Kuhtor gründet, um ihn als Ort der Literatur zu erhalten. Schon zu DDR-Zeiten war das alte Rostocker Stadttor Sitz des Schriftstellerverbandes. Das Literaturhaus Kuhtor hat sich seither als Treffpunkt all jener Literaturbegeisterten, die Austausch suchten, weiterentwickelt.

Mehrere Hundert Veranstaltungen, wie Lesefeste und Lesewettbewerbe zur Förderung der Lesekompetenz von Kindern und Jugendlichen organisiert das Literaturhaus mit Schulen, Bibliotheken und anderen Partnern landesweit.
Für Mecklenburg-Vorpommern auch einzigartig, so Katinka Friese, ist die Autorenförderung. „Wir versuchen, die Integration von jungen Talenten im Literaturbetrieb zu ermöglichen.“ Mit intensiver Manuskriptbetreuung, Vorlektoraten und Weiterbildungsmöglichkeiten werden die Nachwuchsschriftsteller unterstützt. Auch Empfehlungen an Verlage spricht das Literaturhaus aus und lässt die Ergebnisse der Bemühungen in Lesungen präsentieren. Eine Arbeit, die sich lohnt.
„Ein bisschen stolz macht uns das schon, dass Leute aus Mecklenburg-Vorpommern, wie Judith Zander, Kerstin Preiwuß oder Oliver Kluck, schon mit uns in Kontakt waren, als sie ihre ersten Gehversuche gemacht haben“, blickt die Programmleiterin zurück.


Vereinsvorsitzender Michael Hexel bedankt sich bei Programmleiterin Katinka Friese stellvertretend für die vielen fleißigen Helfer im Literaturhaus 
Stefan Schwarz mit Brille als Matthias-Platzeck-Doubel 
Die Berliner André Meier und Anja Baum erzählen von ihren Erlebnissen als Aussteiger in der vorpommerschen Provinz nahe der polnischen Grenze 
Kirsten Fuchs über das Leben als Mutter, Hundebesitzerin und Wohnungssuchende 
Seit 2010 ist das Literaturhaus Rostock im PWH zu finden