
Je größer die Welt erscheint, umso wichtiger ist es, seinen Platz darin zu finden - ein Gefühl, das uns in Zeiten unüberschaubarer Globalisierung sehr aktuell vorkommt. Aus der Perspektive des jungen und späten jugendlichen Walter Kempowski werden lakonisch-humorvoll die zunehmenden Einschränkungen des Alltags, die Schutzreflexe der zusammenrückenden Familie und der spleenig-verschrobene Umgang damit gezeigt. Zum Schluss wird das Kriegsende gefeiert. Es bleibt die Angst vor den russischen Besatzern und die Frage, ob man nicht doch besser nach Lübeck zu Verwandten gegangen wäre, denn da sind die Engländer. Aber dann hätte man ja alles aufgeben müssen ...
Erleben Sie ein Stück großer deutscher Literatur als Uraufführung. Freuen Sie sich auf ein tolles Ensemble und auf bekannte Gäste wie Karsten Kramer als "Walter" und Jens Weisser (der "Robert Kempowski" im Film) als "Vater". Mit dabei sind auch die beliebten Ensemble-Schauspieler Hannelore Droege, Kerstin Hilbig, Markus Mössmer und Georg Münzel.
Sonntag, 02. Oktober, 19:30 Uhr und Montag, 03. Oktober, 18:00 Uhr, Theaterzelt
Quelle und Foto: VTR