Wasserspringen mal anders. Zur 24. Hanse Sail haben die Mitglieder des Wasserspringerclubs ihre Badehosen und -anzüge eingepackt und sind in den Rostocker Stadthafen gekommen. Neun ausgewählte Sportler des WSC wagten den mutigen Sprung vom Schiff in das blaue Nass der Warnow - nicht wie traditionell vom Sprungturm im Schwimmbad.
Bereits das neunte Mal sind die Wasserspringer des WSC Rostock bei der Hanse Sail mit dabei. Entstanden ist die Idee 2003. Die Fryderyc Chopin war das erste Schiff, von dem die Sportler springen durften. Dieses Jahr konnten sie auf der Lisa von Lübeck (ein Nachbau eines Kraweels, das wie die Kogge zur Zeit der Hanse die Meere befuhr) ihr Talent unter Beweis stellen.

Das wollten sich auch zahlreiche Besucher der Hanse Sail nicht entgehen lassen. Trotz kleiner Regenschauer haben sich viele wasserfeste Schaulustige bei der Silo-Halbinsel versammelt, um die Koggenspringer mit Klatschen und Jubelrufen anzufeuern.
Die leichte Brise und der Regen konnten die mutigen Wasserspringer nicht davon abhalten, ins kühle Wasser der Warnow zu springen. „Wasserspringer werden immer nass, Regen stört da also gar nicht“, scherzte der Moderator am Anfang der Veranstaltung.
