

Die Lärmbelästigung und der verringerte Platz für Exponate sind dabei wohl die wichtigsten Gründe. Ganze 6 Millionen Euro wurden in den vergangenen Jahren verbaut. Im Jahr 2009 wurden für knapp 1 Million Euro die Kreuzgänge fertiggestellt. Unter anderem wurden die Sockel, der Fußboden und die Heizung in denkmalschutzgerechter Art und Weise saniert.
Zu den weiteren Vorhaben gehört die Fertigstellung der arg ramponierten Außenanlagen, was die Rostocker Stadtkassen noch mal um knapp 1 Million Euro erleichtern wird. Jedoch geht man fest davon aus, dass die Besucherzahlen nach Beendigung aller Bauvorhaben wieder stark steigen. Im Jahr 2006 führte man die „Entgeltfreiheit“ ein und sieht sich aufgrund der aktuellen Zahlen bestätigt.
Ein weiterer Eckpfeiler ist die rege Spendentätigkeit. Im Jahr 2009 wurden 11.382,80 Euro in die Spendenbox geworfen. Aber auch Schenkungen für den Museumsbestand sind wichtige Punkte für den Erhalt und die Entwicklung einer solchen Einrichtung.

Besonders freute sich die Museumsleiterin über die Schenkung von 70 Werken des bekannten Rostocker Malers Egon Tschirch. Neben vier Dauerausstellungen wurden die geplanten Sonderausstellungen auf der Pressekonferenz vorgestellt.
Von März bis Mai 2010 gibt es eine von der österreichischen Botschaft angebotene Fotografische Reise mit dem Titel „Die unbekannten Europäer“. Als stellvertretender Leiter des Kulturhistorischen Museums Rostock und Kurator der Sammlung stellte Dr. Steffen Stuth „Fräulein und Demoiselle“ vor. Guter Dinge geht man in die neue Saison und wird sich auch künftig für die Besucher etwas Spannendes einfallen lassen.