
Die in der Feldberger Seenlandschaft lebende Künstlerin präsentiert ihre Werke gemeinsam mit den Zeichnungen und Malereien ihrer Schwester Gabriele Schulz und deren Lebensgefährten Detlev Schwarz. Ihr Ehemann, der Bildhauer Uwe Maroske, hätte die Familienausstellung sogar noch vergrößern können, doch es fehlte der Platz in den Räumlichkeiten des Kunstvereins zu Rostock.
Der versammelte bereits zum dritten Mal die Arbeiten verwandter Künstler in einer Ausstellung. 2008 machte die Rostocker Malerfamilie Mannewitz den Anfang der Reihe „Künstlerfamilien“, 2010 wurde sie mit den Metzkes fortgesetzt.
Nun schmücken die expressiv-realistischen Bilder von Gabriele Schulz und Detlev Schwarz die Galeriewände. „Ausgehend von einem konkreten Erlebnis geht eine Bildidee hervor, in die man seine Gefühlswelt hineingibt, die dann das Bild bestimmt“, umschreibt die Malerin den Vorgang, mit intensiven Farben das Abbild der Realität emotional zu filtern. Die Farbigkeit sei erst in den letzten zwanzig Jahren gekommen. Frühere Bilder seien dunkler und schwerer gewesen, blickt sie zurück.
Trotz ähnlicher Grundauffassung - alle drei Künstler sind Absolventen der von französischen Malern wie Van Gogh, Matisse, Cézanne, aber auch deutscher, expressionistischer Gruppen beeinflussten Dresdner Kunsthochschule – haben sie sich ihre eigenen Schwerpunkte erarbeitet.

Neben seiner knallbunten Malerei widmet sich das Paar auch der Grafik. Detlev Schwarz fertigt vor allem Radierungen an, bei Gabriele Schulz sind es Handzeichnungen. Von ihnen wurde eine Auswahl im vorderen kleineren Raum aufgehängt.

Manchmal sind es aber auch Aufträge oder Wettbewerbe, wie die Gestaltung der beiden Figuren in der Rostocker Breiten Straße, die Ausgangspunkt für eine neue Arbeit sind.