„Licht ist Leben.“ Das ist nichts Neues. Schon 1928 bei der ersten Rostocker Lichtwoche lautete so einer der Leitsprüche. Damals wollte man Werbung für die immer stärker aufkommende Elektrizität machen. Auch wenn dies heute nicht mehr nötig ist, gehört die Veranstaltung zu den festen Terminen im November. Zum 10. Mal heißt es ab Montag Licht an und Bühne frei für die Rostocker Lichtwoche.
Veranstaltet wird die Rostocker Lichtwoche von den Stadtwerken Rostock. Das Unternehmen hat sich auch in diesem Jahr wieder vorgenommen, den dunklen November mit vielen tollen Aktionen aufzuhellen. Ausgangspunkt ist ein neues Festzelt vor dem Rostocker Hof. Dort kann man sich treffen und einen Glühwein für den guten Zweck trinken. In diesem Jahr gibt es erstmals zwei Stände, um dem steigenden Bedarf gerecht zu werden. Insgesamt 22.000 Euro kamen bis 2010 so schon zusammen.

Seit einigen Jahren wird auch das Haus der Stadtwerke in der Kröpeliner Straße als kultureller Außenposten genutzt. Dort gibt es eine Fotoausstellung mit dem Titel „10 Jahre Lichtwoche“ zu sehen. Und auch die im letzten Jahr eingeführte Reihe „Kunst auf der Treppe“ findet eine Fortsetzung. Täglich um 18:30 Uhr spielen verschiedene Musiker Klassik auf vielfältigen Instrumenten und singen teilweise auch dazu.


Ein weiteres Highlight ist in diesem Jahr das Benefizkonzert im Barocksaal. Zugunsten des Projektes JeKi (Jedem Kind ein Instrument) wird es am Dienstag ein Konzert mit Schülern der Young Academy Rostock geben. Karten sind noch begrenzt vorhanden und alle Einnahmen gehen direkt an das Projekt.
Es ist also wieder einmal so weit. „Immer im November, immer in der City“ lautet auch dieses Jahr wieder das Motto. Die letzten Vorbereitungen laufen noch, doch im Moment sieht alles gut aus. Wenn jetzt noch das Wetter mitspielt, wird der Rostocker Innenstadt ab Montag ein Licht aufgehen.