
Ein Saxophon-Quartett des Rostocker Konservatoriums eröffnete den mittlerweile dritten Familientag der Frieda 23 mit lockerer Musik. Es folgte eine kurze Begrüßungsrede von Karin Vogel, einer der beiden Geschäftsführerinnen und noch einmal zwei Stücke der jungen Musiker.
Anschließend konnte sich jeder frei durch die Räume und Werkstätten der Kunstschule bewegen. Einige Kinder zeigten stolz ihre an den Wänden ausgestellten Arbeiten aus den Kursen, in denen sie von professionellen Künstlern und Pädagogen lernen können. Die Eltern fotografierten natürlich ebenso stolz und eifrig die Werke ihrer Sprösslinge.

Schon Picasso hatte ja zugegeben, dass er ein Leben gebraucht hat, um wieder malen zu können wie ein Kind, und ich muss zugeben, dass ich gestern teilweise sogar ein ganz kleines bisschen neidisch auf die unbekümmerte Malweise der ganz Kleinen war.
Während des Rundgangs durch die Räume konnten sich die Kinder und manchmal auch die Eltern in den verschiedenen Werkstätten gleich selbst ausprobieren. Angeboten wurde zum Beispiel experimentelles Gestalten mit Grit Sauerborn und Aram Galstyan, Linoldruck mit Wanja Tolko und Arbeiten mit Ton in der Keramikwerkstatt von Christiane Mertens.
Im Atelierraum von Künstlerin Hanne-Petra Rubin-Bakhar konnten die Kinder eine Harlekin-Plastik anfertigen. Den eigenen Vorstellungen waren aber keine Grenzen gesetzt und auch die Eltern und Großeltern waren mit Begeisterung und großem Interesse dabei.
Es dauerte zwar noch einige Zeit, bis sich mehr und mehr neugierige Besucher einfanden, doch wie schon in den letzten Jahren, war der Familientag wieder ein beliebtes Event.