
Wasserstofferzeugung aus Sonnenenergie - unter diesem Slogan stellten die beteiligten Wissenschaftler in einer kurzen Präsentation Art, Umfang und Ziele ihrer Arbeit vor und standen anschließend für Fragen zur Verfügung.
Das Forschungsprojekt Nano4Hydrogen gilt als Beispiel für interdisziplinäre Spitzenforschung im Department „Life, Light and Matter“ der Universität Rostock. Es läuft drei Jahre lang und wird vom Land Mecklenburg-Vorpommern mit einer Million Euro gefördert. Ziel ist es, geeignete Nanopartikel und –materialien zu finden, die die Spaltung von Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff durch Sonnenlicht ermöglichen und so neue Wege zur sauberen Energiegewinnung eröffnen.

Die enge Zusammenarbeit der verschiedenen Institute und die Einbindung in das Projekt „Light2Hydrogen“, welches andere Möglichkeiten der Photokatalyse untersucht, ist ein wichtiges Merkmal des Projektes Nano4Hydrogen. So werden die in Rostock vorhandenen technischen Möglichkeiten und natürlich ein breites Spektrum an Wissen auf einzigartige Weise gebündelt.

Es gilt, das Energieproblem der Menschheit in den nächsten 50 Jahren zu lösen. Das wird kaum von heute auf morgen gelingen.
Mit der interdisziplinären Grundlagenforschung im Rahmen von „Nano4Hydrogen“ und „Light2Hydrogen“ kann Rostock im internationalen wissenschaftlichen Wettbewerb aber ein paar Plätze gutmachen, und so einen nicht unerheblichen Teil zur Lösung des Problems beitragen.